gabarage am life ball 2015

Über sein Premiumlabel Ideen.Reich* gestaltet gabarage - upcycling design die diesjährigen Lifeballkostüme für den Bezirksvorsteher von Mariahilf, Markus Rumelhart, und seinen Mann Manuel Bräuhofer. Die enge Zusammenarbeit zwischen der Obfrau von gabarage, Gabriele Gottwald-Nathaniel, und Markus Rumelhart basiert auf dem gemeinsamen Engagement, um auf das Thema Sucht und HIV aufmerksam zu machen und präventiv zu arbeiten.


Für die diesjährigen Kreationen des Premiumlabels von gabarage zeichnet sich „Ornella-Mutti-Couture“ verantwortlich. Ornella de Bakel wird als gabarage Botschafterin und Testimonial, gemeinsam mit Mara Gheddon (Mutti) und der für Design und Produktion bei gabarage verantwortlichen Nicola Brandtmayr, ebenso über den roten Teppich des Life Balls gehen. Gemeinsam mit Mara Gheddon (Mutti) designed sie die diesjährigen upcycling Couture-Outfits von Rumelhart und Bräuhofer. Langjährige Erfahrung und ein hohes Maß an Kreativität und Gespür für Design garantieren ausgefallene, einzigartige Kostüme!


Was Upcycling Couture alles sein kann und wie außergewöhnlich und vielfältig diese Outfits sind, hat gabarage schon in der Vergangenheit gezeigt: die umwerfende Robe von Karin Risser, der Frau von Bundesminister Hundstorfer, bestickt mit unzähligen Ziffernblättern für den Philharmonikerball 2014, die drei einzigartigen Life Ball Kostüme aus 2013 aus Filmstreifen oder das schrill-elegante Kleid von Ornealla de Bakel für den Diversity Ball 2015!

HIV,  AIDS,  Aufklärung, Prävention,… gerade in Österreich wird viel unternommen, um Neuinfektionen zu vermeiden und den Menschen die Gefahren und Risiken der Immunschwächekrankheit bewusst vor Augen zu führen. Eine Gruppe, die neben der Diagnose HIV positiv noch mit einer anderen chronischen Erkrankung ihr Leben zu bewältigen haben, kommt dabei selten zu Wort. Die Rede ist von suchtkranken Menschen. Vielleicht liegt es daran, dass gerade dieser Gruppe  eine besondere „Eigenverantwortung“ zur Ansteckung unterstellt wird, vielleicht weil man die Aufmerksamkeit der Prävention nicht auf eine „Randgruppe“ lenken wollte oder weil sie nicht  so ganz in die Glitzerwelt des Life Balls passt. Wenngleich Torgom Petrosiam selbst  im Jahr 1990 eine wichtige und notwendige Anlaufstelle für Betroffene - den „Ganslwirt“ - in Wien mitbegründete. Heute vergleichbar mit dem „Jedmayer“ eine Einrichtung der Suchthilfe Wien gemeinnützigen GmbH. Menschen, die an einer Suchterkrankung leiden, sind nicht selten mit Vorurteilen behaftet, stigmatisiert, und stehen deshalb meist am Rand der Gesellschaft. Daher ist es wichtig, auch sie vor den Vorhang zu holen und  ihnen eine Stimme geben.


Neben Prävention, Beratungs- und Behandlungsmöglichkeiten sind Einrichtungen, die Betroffene wieder ins gesellschaftliche Leben und den Arbeitsprozess integrieren, von großer Bedeutung. Eine seit 2002 etablierte Einrichtung, die sich gezielt der (Re-)Integration (ehemals) Suchtkranker widmet, ist gabarage - upcycling design.


Als Vorreiter des Upcycling Design in Wien fertigen die Mitarbeiterin den Werkstätten einzigartige Designobjekte, Schmuck, Taschen und Accessoires aus Industrie- und Restabfällen. Nachhaltigkeit und eine Verlängerung des Lebenszyklus der einzelnen Materialien werden groß geschrieben. Die Arbeit von gabarage soll zum einen dazu beitragen, suchtkranke Personen zu entstigmatisieren, die chronische Erkrankung zum Thema zu machen und das Bewusstsein der Öffentlichkeit dafür zu schärfen und zum anderen den Betroffenen selbst eine gleichberechtigte Teilhabe an und in der Gesellschaft zu ermöglichen.

 

Die Outfits von Bezirksvorsteher Rumelhart und seinem Partner werden - ganz dem Gedanken des Life Ball entsprechend - nach dem Event zugunsten der Prävention im Suchtbereich versteigert.