was ist ein sozialökonomischer betrieb?

der begriff sozialökonomischer betrieb (söb) bezeichnet ein arbeitsmarktpolitisches instrument, das durch die bereitstellung von marktnahen, aber doch relativ geschützten, befristeten arbeitsplätzen die nachhaltige integration von schwer vermittelbaren personen in
den arbeitsmarkt fördern soll (vermittlungsunterstützung). sozialökonomische betriebe operieren unter marktbedingungen.
sie haben den sozialen auftrag, vor allem personen mit eingeschränkter produktivität bei der wiedererlangung jener fähigkeiten zu unterstützen, die einstiegsvoraussetzungen in den regulären arbeitsmarkt sind.

die sich daraus ergebenden aufgaben für söb sind:
  • die bereitstellung von befristeten arbeitsplätzen
    die organisation von betreuungs- und trainingsmöglichkeiten für am arbeitsmarkt benachteiligte personen im rahmen eines wirtschaftsbetriebes
  • die beseitigung von vermittlungshemmnissen und die reintegration der befristet beschäftigten in den regulären arbeitsmarkt
  • die verbesserung der reintegrationschancen der transitarbeitskräfte durch gezielte qualifizierung